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Die neue europäische Trinkwasserrichtlinie

Die neue europäische Trinkwasserrichtlinie

Am 1. Februar 2018 hat die Europäische Kommission die Überarbeitung der Rechtsvorschriften genehmigt, damit das Trinkwasser seine Qualität und sich der Zugang zu jenem verbessere und damit gleichzeitig den Bürgern mehr Informationen zur Verfügung gestellt würden.

Dieser neue Vorschlag zielt darauf ab, die Rechte der Verbraucher zu stärken, indem sichergestellt wird, dass Wasserverteiler die Informationen über Verbrauch, Kostenanalyse und Literpreis klarer darstellen, so dass den Verbrauchern die Möglichkeit des Preisvergleichs mit abgefülltem Wasser erleichtert wird.

Dies ist gleichzeitig ein Beitrag zu den Umweltzielen, die unnötige Verwendung von Kunststoff zu reduzieren, den CO2-Fußabdruck der EU zu begrenzen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 sowie die Ziele des Pariser Klimaschutzübereinkommens zu erreichen. Es soll demnach dazu aufgefordert werden, sich für nachhaltigere Alternativen wie zum Beispiel Leitungswasser zu entscheiden.

Die meisten Menschen in der EU haben einen guten Zugang zu hochwertigem Trinkwasser. Die von der Kommission zu aktualisierenden Vorschriften werden die Qualität und Sicherheit des Wassers verbessern, indem ihnen neue Stoffe hinzugefügt werden, die bisher nicht in die Liste der Kriterien zur Bestimmung der Wassersicherheit aufgenommen waren. Diese Einschlüsse berücksichtigen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Die wichtigsten enthaltenen Substanzen sind Chlorate (ClO3) y und Chlorite (ClO2), die auf 0,25 mg/l begrenzt werden, drei Mal weniger als der Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation. Beide sind Nebenprodukte von Hypochlorit, einer Substanz, die zur Wasserdesinfektion verwendet wird.

Die neuen Vorschriften werden die Mitgliedstaaten dazu verpflichten, den Zugang zu Trinkwasser für alle Bürger zu verbessern. In der Praxis wird dies die Installation von notwendigem Material zur Trinkwasserversorgung in öffentlichen Räumen umfassen, Kampagnen zur Information der Bürger über die Wasserqualität anstoßen und öffentliche Verwaltungen und Gebäude dazu ermutigen, einen Zugang zu Trinkwasser anzubieten.

Eine weitere wichtige Änderung der Gesetzgebung besteht darin, der Öffentlichkeit auf einfache und unkomplizierte Weise (auch online) Informationen über die Qualität und die Versorgung von Trinkwasser je nach Gebiet zur Verfügung zu stellen, um so das Vertrauen in Leitungswasser zu erhöhen..

Durch einen verringerten Verbrauch von abgefülltem Wasser können die europäischen Haushalte außerdem jährlich mehr als 600 Millionen Euro einsparen. Wenn sie stärker auf ihr Leitungswasser vertrauen, tragen die Bürger gleichzeitig dazu bei, durch abgefülltes Wasser produzierte Kunststoffabfälle und Abfälle in den Meeren zu reduzieren. Kunststoffflaschen gehören zu den Einwegartikeln aus Kunststoff, die am häufigsten an europäischen Stränden zu finden sind.

Parallel dazu wird die Kommission auch die Normungsreformen beschleunigen, damit Bauprodukte des Wassersektors im EU-Binnenmarkt wie Tanks oder Rohre das Trinkwasser nicht verunreinigen.

Die Hauptpfeiler dieser neuen Politik sind:

  • Sicherstellen, dass die Qualität des Trinkwassers durch Normen auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse kontrolliert wird.
  • Gewährleistung einer effizienten und wirksamen Überwachung, Bewertung und Kontrolle der Trinkwasserqualität.
  • Das Angebot geeigneter, angemessener und zeitnaher Information für den Verbraucher.

Das Arbeitsprogramm der Kommission für 2017 umfasste die Überarbeitung der Trinkwasserrichtlinie 98/83 / EG als direkte Reaktion auf die europäische Bürgerinitiative zum Recht auf Wasser.

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